„Kein Wind ist demjenigen günstig, der nicht weiß, wohin er segeln will.“ Das sagte der 1592 verstorbene, französische Schriftsteller Michel de Montaigne und trifft damit den Nerv einer sehr aktuellen Diskussion im Social Media Marketing. Die meisten Unternehmen, die Social Media nutzen, wissen gar nicht so recht, wohin sie wirklich „segeln“ wollen und können.
Üblicherweise verbindet man Werbefachleute, Marketer und öffentliche Vertreter mit einer extrovertierten Persönlichkeit. Social Media Marketing ist aber kein klassisches Marketing, es ist auch kein In-Your-Face-Marketing, wie man viele Kampagnen aus früheren Zeiten bezeichnen könnte. Vielmehr ist Social Media Marketing eine Mischung aus Zuhören, Verstehen und (Re)Agieren.
Beim Return on Investment im Social Media Marketing fallen immer wieder Begriffe wie Aufmerksamkeit, Engagement und Reputation. Bei diesen Worten im direkten Kontext zum Social Media ROI dürften sich die Mägen von vielen, gut ausgebildeten Betriebswirtschaftlern geradezu umdrehen. Eigentlich ist der Return on Investment per Definition eine knallharte Kennzahl zur Einschätzung des wirtschaftlichen Erfolgs der Investitionen.
Vor gar nicht allzu langer Zeit waren die meisten Marketer der Meinung, Social Media Marketing eignet sich insbesondere für das Erzeugen von Aufmerksamkeit für eine Marke und die Erhöhung ihrer Bekanntheit. Besonders Facebook, Twitter und Google+ sah man als kostenlose Instrumente im Digital Marketing, um mit potenziellen und bestehenden Konsumenten in Kontakt zu treten, wertvolles Feedback zu generieren und seine Marke mit Emotionen zu füllen.




